2019

  • 12.01.2019 Wettkampffördertung des Judo-Arbeitskreises Ostfriesland – 9.30 – 13.00 Uhr

Vor dem obligatorischen Gruppenfoto noch ein kleiner Dank an die engagierten Eltern und Elternvertreter des Judo-Club Aurich

Erstes Bild: Jule Ens (Elternvertreterin) mit Ben Spijkers (Vorstand Sport) mit einem Blumenstrauß als Dankeschön.
Zweites Bild: Walter Dieken (1. Vorsitzender des JCA) Ben Spijkers und Benjamin Mecklenburg (Elterverteter).

Am vergangenen Wochenende wurde die neue Trainingssaison der Judo Wettkampfförderung Ostfriesland in Aurich in der Sporthalle der Realschule gestartet.

Stehend von links: 1. Mareike Köhler 2. Ben Spijkers 3. Claudia Ulrichs 4. Heye Kirsche
Stehend von rechts: 1. Wolfgang Ramm
Dazwischen die teilnehmenden Kinder der ostfriesischen Vereine

Insgesamt nahmen 61 Teilnehmer aus Leer, Aurich, Emden, Norden, Marienhafe, Westerholt, Dunum, Oldersum, Leerhafe, Friedeburg und Blomberg an dem Training in Aurich teil, um sich auf die kommenden Turniere und Meisterschaften vorzubereiten. Unter der organisatorischen Leitung von Gabi Schürmanns SSV Süderneuland und der Leitung der hauptverantwortlichen Trainer Wolfgang Ramm (VfL Germania Leer), Claudia Ulrichs (TuS Holtriem) und Mareike Köhler (JC Emden) wurde ein forderndes, erlebnisreiches und spannendes Training mit Kraft-, Ausdauer- u. Koordinationsübungen sowie Bodentechniken, Standtechniken und Übungskämpfen durchgeführt, dass allen Beteiligten viel Spaß bereitet hat. Selbst der Vorsitzende des Judoarbeitskreises Ostfriesland und Heimtrainer von Tura Marienhafe, Heye Kirsche, ließ es sich diesmal nicht nehmen, beim Training zu unterstützen und sich einen Eindruck von der Arbeit der Wettkampfförderung zu machen. Der JC Aurich als Ausrichter hatte mit Ben Spijkers gar einen mit Medaillien bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften ausgezeichneten Trainer mit vor Ort. Dieses Training wird so gut angenommen und hat sich über die letzten 13 Jahre so gut bewährt, sodass man in diesem Jahr zusätzlich zu den Tageslehrgängen auch jeden letzten Freitag des Monats ein Stützpunkttraining in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Judoverbandes (NJV) anbieten wird.  Auch in diesem Jahr werden wieder Mannschaften des Judo Arbeitskreises Ostfriesland als Judo Kampfgemeinschaft Ostfriesland bei den U10 und U12 Mannschaftsmeisterschaften an den Start geschickt. Im vergangenen Jahr schafften es insgesamt 4 der ostfriesischen Talente in den Landeskader des NJV, in dem insgesamt nun 6 ostfriesische Judoka vertreten sind. Eine Besonderheit gab es diesmal zudem noch, denn das Team der Wettkampfförderung hat erstmalig den Judoka des Jahres bei den Mädchen und Jungen mit einer Wanderplatkette ausgezeichnet. Für das Jahr 2018 sind dies: Skadi Koster vom TuS Pewsum, als amtierende Landes- und Norddeutsche Meisterin U15, Gewinnerin diverser Turniere und zweitplatzierte bei dem international renomierten Bremen Open. Bei den Jungen wurde Jakob Laarmann aus Emden vom VfL Germania Leer als dritter bei den Landesmeisterschaften, fünfter bei den Norddeutschen Meisterschaften, jeweils drittplatzierter bei den Bremen Open und dem Leverkusen Cup, sowie Platzierter bei diversen Turnieren.  Das nächste Training der Wettkampfförderungfindet am 16. Februar 2019 in Dunum statt.


  • 12.01.2019 Ju-Jitsu = Selbstverteidigungslehrgang beim JC-AURICH – 14.00 – 18.00 Uhr
  • Osfriesische Nachrichten, Sa., 26.01.2019

Begrüßung in großer Runde

Die Teilnehmer beim Üben

Udo und Alfred beim Demonstrieren von Messerabwehr


  • 06.01.2018  (10.00 Uhr) Kagami Biraki (Neujahrsfest)

Eine kurze Erklärung zu Kagami Biraki (鏡開き) – (Jpn = Spiegel öffnen), welches aufgrund des Terminkalenders bei uns heute beim Judo-Club-Aurich stattgefunden hat. Zu diesem Anlass hat der JC-Aurich alle Kinder der beiden Trainingsgruppen und die Eltern eingeladen. Ein großer Anteil der Eltern konnte mit den Kindern der Einladung folgen, und es wurde gezeigt, was im Training so gemacht wird. Dazu gehören Judo-Spiele und natürlich auch Würfe und Haltegriffe. Alle hatten viel Spaß und am Ende gab es auch noch für die Kinder eine Belohnung dazu. Es wurden die Urkunden und Abzeichen verteilt, welche die Kinder sich im Laufe des letzten Jahres durch Sport- und Judo-Wettbewerbe sowie Bilder malen erarbeitet haben. Der vom Deutschen Judo-Bund initiierte Wettbewerb (Judo-Safari) wird mit einem Symbol wie gelbes Känguru bis brauner Bär (wie die Gürtelfarben) belohnt. Die Kinder waren stolz, weil sie jetzt auch noch einen Sticker mit dem Tiersymbol auf dem Anzug tragen dürfen. Und am Montag geht es wieder mit neuem Elan und Spaß in das neue Trainingsjahr. Und natürlich ist auch noch Platz für neue Kinder, die in den Judo-Sport hineinschnuppern wollen. Der Club hat für diesen Zweck ein spezielles Angebot, welches bei den Trainern erfragt werden kann oder auf der Website zu finden ist.

Zur Erläuterung zu Kagami-Biraki:
Kagami Biraki ist eine japanische Zeremonie, die traditionell am 11. Januar oder am zweiten Samstag oder Sonntag im neuen Jahr stattfindet. Kagami (鏡) bedeutet ‚Spiegel‘, Biraki (開き) heißt ‚öffnen‘.

Der Jahreswechsel markiert in der japanischen Kultur das Ende das alten und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Er wird vorbereitet durch gründliche Reinigung (Susuharai 煤払い , „den Staub vertreiben“) des Hauses und auch des Dōjōs – im physischen wie im spirituellen Sinn. Am Neujahrstag beginnt Shugyō (修行, „asketische Übung“) eine 11 Tage währende Zeit der spirituellen Erneuerung. Alle Spiegel werden zugehängt, da Äußerlichkeiten keine Rolle spielen sollen. Es wird keinerlei Wert auf hübsches Aussehen gelegt. Das kann so weit gehen, dass auf Körperpflege und Wechsel der Kleidung vollständig verzichtet wird. Am 11.Januar zu Kagami Biraki kehrt man zurück zur Normalität. Der Körper wird gereinigt, die Spiegel werden wieder geöffnet. Damit soll symbolisch auch ein erneuertes Selbst zum Vorschein kommen.

Bei der Kagami Biraki Zeremonie werden sogenannte Kagami Mochi („Spiegel-Mochi“) gegessen und/oder Sake (Reiswein) getrunken. Kagami Mochi sind zwei große runde Bälle aus einer klebrigen Reismasse, ein kleinerer auf einem größeren, die während der Neujahrszeit auf die Kamidana(„Götter-Regal“, der Haus- bzw. Dojoaltar) gestellt wurden. Ebenso ein kleines rundes Holzfass mit Sake. Man glaubt, dass man mit Speisen und Getränken, die vorher den Kami („Götter“) offeriert wurden, auch etwas Göttliches in sich aufnimmt. Runde Gegenstände (Mochi-Bälle und die runde Oberfläche des Sake) stehen als Synonym für den Spiegel. Das Brechen der – inzwischen getrockneten und harten – Mochi mit den Händen oder einem kleinen Holzhammer sowie das Aufbrechen des Holzdeckels des Sakefasses symbolisiert das Öffnen/Enthüllen des Spiegels.

Auch zu anderen Ereignissen wie Hochzeiten, Jubiläen etc. wird Kagami Biraki zelebriert. Es ist immer ein Zeichen für Erneuerung oder Neuanfang.

Als Zeremonie in Kampfkunstdojos geht Kagami Biraki auf eine Samurai Tradition aus dem 15.Jahrhundert zurück. Ein Tokugawa Shogun öffnete vor einer Schlacht zu Neujahr ein Fass Sake für seine Soldaten. Die Schlacht war erfolgreich, das Öffnen und Trinken des Sake wurde als Glückssymbol gesehen und von da an jährlich wiederholt. Wiedereingeführt in den modernen japanischen Kampfkünsten wurde der Brauch zuerst von dem Judo-Begründer Jigoro Kano. Später wurde Kagami Biraki auch von anderen Kampfkünsten übernommen.

Heute wird Kagami Biraki in sehr vielen Dojos rund um die Welt als Zeichen der Erneuerung, Rückbesinnung und frischer Energie gefeiert. Die Einstellung und Anstrengung, mit der man die ersten Übungsstunden im Neuen Jahr absolviert, bilden den Maßstab für das ganze restliche Jahr. Meistens wird auf Grundlagen konzentriert, es geht nicht darum, neue Dinge zu lernen, sondern sich zu verausgaben und an seine Grenzen zu gehen. Oft gibt es eine kleine Embu („Vorführung“), bei der es keine Rolle spielt, ‚was‘ man vorführt, sondern dass die Vorführung einen Dank für das vergangene (Kampfkunst-)Jahr und den Wunsch auf ein glückliches und gesundes neues Jahr ausdrückt.

Thomas und Ben beim demonstrieren von Würfen

Und zum Abschluß noch Judo-Abzeichen der Judo-Safari.
Vom gelben Känguru, roter Fuchs, grüne Schlange, blauen Adler bis hin zum brauen Bär war alles dabei.

Gelbes Känguruh:
Jonas Walter, Leon Dominik, Julian Tietz, Felix Tietz
Roter Fuchs:
Florian Albers, Luis Becker, Lukas Hillecke, Jona Crowie, Kanta Rabenda, Joel Moteiro, Jonathan Jacobs, Jarik Markgraf, Melina Eden, Thiess Sterrenberg
Grüne Schlange
Tizian Tholen, Jonas Osten,  Adrian Sajonskowski
Blauer Adler
Lennard Renkel, Kevin Hermes, Lennart Eden, Paul Mecklenburg
Brauner Bär
Johanna Mecklenburg, Daaje Ens, Frederik Jacobs

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